- Pressemitteilungen

Lichtblicke in der Niveaumessung

Funktionsprinzip der Infrarot-Technologie im Niveauschalter

Prozess-Sensoren sorgen in der Industrie, im Bahn- und Flugzeugbau sowie in der Lebensmittelindustrie für eine sichere und präzise Füllstandsüberwachung. Überall dort,
wo Sensoren auch hohem Druck standhalten müssen, wie zum Beispiel in Behältern, Kesseln, Heizungs- und Kühlanlagen, Kältekompressoren und Motoren sowie in der Chemie-, Pharma- und Lebensmitteltechnik, kommen spezielle Niveaumessgeräte zum Einsatz. Optische Infrarot-Sensoren von Jacob, Hersteller elektronischer Mess- und Regeltechnik, widerstehen je nach Ausführung Druck bis 60 bar und können im Temperaturbereich von -40°C bis +125°C eingesetzt werden.  

Die Niveauschalter verwenden Infrarot-Technologie. Eine transparente Kuppel birgt eine LED und einen lichtempfindlichen Empfänger. Dahinter steckt ein einfaches Funtionsprinzip: Die LED erzeugt im Inneren der Kuppel ein Infrarot-Signal; ohne Medium wird das Licht zum Empfänger reflektiert; bei Medienberührung dagegen wird das optische Signal adsorbiert und gedämpft, sodass das Infrarot-Licht den Empfänger nicht erreicht. Der Empfänger reagiert auf diesen Zustandswechsel mit der Erzeugung eines elektrischen Schaltsignals. Die be Kontakt mit dem Medium ausgelöste Schaltfunktion ist als Öffner oder Schließer wählbar. Die Verzögerungszeit für das Schaltsignal kann über eine SPS reguliert oder optional durch einen integrierten Timer voreingestellt werden.

Chemische Beständigkeit in PSU- und VA-Ausführung
Die Gehäuse bestehen wahlweise aus dem glasfaserverstärktem Kunststoff Polysulfon oder Edelstahl 1.4305 bzw. 1.4571. Die Sensorspitze ist aus Quarzglas gefertigt, das Kabel aus PVC. Eine herausragende Eigenschaft der Messgeräte ist, dass sich die Empfindlichkeit des Sensors für den Einsatz in verschiedenfarbigen Flüssigkeiten oder verschmutzten Medien einstellen lässt. Polysulfon, ein sehr steifes, formloses thermoplastisches Material, ist hydrolytisch stabil, bietet langfristigen Widerstand gegen Dampf, ist unempfindlich gegen andauerndes Untertauchen in Wasser und beständig gegen Säuren und Laugen. Für die kontinuierliche Erfassung der Temperatur an der Messstelle ist eine Baureihe von Sensoren erhältlich, die zusätzlich mit einem Temperatursensor ausgestattet sind.

Kompakte Bauform - beliebige Einbaulage
Die Infrarot-Sensoren von Jacob sind ohne bewegliche Bauteile ausgeführt. Anwender können die Einbaulage beliebig wählen. Die kompakte Bauform erleichtert die Installation der optischen Sensoren. IP54- bzw. IP67-Gehäuse sichern die Elektronik von starkem Stahl- und Spritzwasser sowie bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser. Die Messgeräte bieten Verpolungsschutz sowie einen kurzschlusssicheren Ausgang. Zur Standardausführung gehören ein NPN open collector-Ausgang oder ein PNP-Ausgang für 12-28 VDC. Die Ausgabe des Temperaturausgangssignals erfolgt als analoges 4-20 mA-Signal. Jacob bietet mit den Typen LO 142 und LO 144 auch Infrarot-Sensoren, die über zusätzliche LED-Signale verfügen: Im Betriebszustand leuchtet eine grüne LED, im Schaltzustand eine rote. Zum Lieferumfang gehört ein 100 cm langes PVC-Kabel; Sonderlängen sind auf Anfrage lieferbar. Alternativ sind auch Ausführungen mit Industriestecker M12 möglich.

Kontakt:
Simone Sellinger
Marketing

Jacob GmbH
Elektrotechnische Fabrik
Gottlieb-Daimler-Str. 11
D-71394 Kernen
Tel.:  +49(0)7151 4011-0
Fax.: +49(0)7151 4011-49
E-Mail: simone.sellinger@jacob-gmbh.de

Zurück